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John
Jäsen alkaen: 12.07.2011 |
Habe dieses Tier fast ausgewachsen ca. 10 cm von einem Händler bekommen hatte immer noch seine Jungendfärbung. Diese Fische sind sehr transportempfindlich und brauchen eine lange Wasserangleichphase und auch die Eingewöhnung ist nicht so einfach. Von der Färbung her einer der schönsten Lippfische die es gibt. In meiner Anlage (1200 Ltr.) Riff-Korallen-Becken mit vielen Korallen ist es passiert, dass dieser Fisch oft tagelang unter dem Sand verschwunden war, selbst zur Fütterung kam er nicht aus seinem Sandversteck, trotzdem war er bei wiedererscheinen nicht abgemargert sonder hatte einen wohlgenährten Bauch. Solange im Becken eigenleben vorhanden war hat er grundsätzlich das tote Ersatzfutter abgelehnt und ist lieber auf der suche nach lebenden Kleintieren gewesen. Die Größenangaben von höchstens 10 cm kann ich nicht bestätigen als ich mich zum Wohle meiner Garnelen, Einsiedlerkrebse und Grundeln und Partnerkebse von dem Tier getrennt habe war bipartitus immerhin ca. 16 cm groß und hat sich zu einem reinen Lauerjäger entwickelt. Keine Garnele und auch kein Einsiedlerkrebs hat sich mehr auf dem Bodengrund aufgehalten, den da war ja der bipartitus im Sand vergraben. Im Laufe der Zeit vermisste ich immer mal wieder die ein oder ander Wundemani oder auch den ein oder anderen Einsiedlerkrebs, habe selbst auch andere größere Garnelen mit geschädigerten Zangen oder auch Einsiedler mit einer fehlenden Zange beobachtet, sogar haben Einsiedler mit komplett fehlenden Beinen im Becken gelegen. Auch kleinere Grundeln vermisste ich regelmäßig. Grundeln und Partnerkebse sah ich so gut wie gar nicht mehr und wenn, hatte der grabende Partnerkrebs meist irgendwelche fehlenden Gliedmaße. Eines Abends kurz nach dem das HQI Licht ausgegangen war konnte ich unter Mondlich beobachten wie sich eine Decora Grundel einen Schlafplatz suchte, sie schwamm leider über dem Sandboden in der Nähe von großen Lebendgesteinbrocken. Es gab eine große Sandwolke bipartitus schnellte aus dem Sand Kopf vorran raus schnappte sich die Dekora Grundel am Kopf und verschwand mit Ihr im Sand. Am nächsten Tag stocherte ich im Sand an der Stelle und fand nur noch die Reste von einer Dekoragrundel über die sich anschließend nur noch die Einsiedler und anderen Garnelen her machten. Das war der Tag an dem das Schicksal über den Verbleib von so macher Grundel, Garnele, Einsiedlerkrebs und Partnerkebs Gewissheit herschte. Alle Tiere werden in meiner Anlage übrigen 4 Mal täglich gefüttert. Aber auch das Schicksal über den Verbleib vom bipartitus war damit besiegelt. Ich wartete bis er unter Licht sich langsam Kopf voran auftauchte und habe ihn mittels Netz dann aus dem Becken gefangen. Habe in Kurz vermessen war mittlerweile ca. 17 cm lang und schon am Anfang der Umfärbphase. Das Tier war insgesammt 2 Monate in meiner Anlage und ist in dieser Zeit rund 7 cm gewachsen, hat wahrscheinlich was sehr gut war sämtliche im Sand lebenden Borstenwürmer und andere Kleintiere erlegt aber auch 3 Wundemani, etliche Einsiedlerkrebse, 2 Partnerkebse und vermutlich 3 Grundeln gefressen(eine mit Sicherheit habe ich ja hilflos beobachten müssen). Dieser Fisch ist zwar wunderschön (im Jugendkleid)aber ein Jäger und man sollte sich gut überlegen mit welchen Mitbewohnern man ihn vergesellschaften kann. In einem reinen Riff-Korallen-Becken mit vielen Kleinfischen und verschiedenen Garnelen, Partnerkrebsen, Einsiedlerkebsen etc. hat er jedenfalls meiner Meinung nach nichts zu suchen. Er ist ein äußerst wendiger und schneller Schwimmer wie alle Lippfische und auch ständig wenn nicht eingegraben unterwegs nach was fressbarem im Riff, ist nicht scheu und auch nicht ängstlich und interessiert sich überhaupt nicht für seine sonstigen großen Mitbewohner
(habe mehrere Dokterfische). Aufgrund der wohl nicht geklärten Endgröße bin ich der Meinung sollte diese Trier wohl eher in 3000 Liter und mehr gehalten werden ab besten zusammen mit größeren Fischen. An Korallen und Gorgonien und Anemonen hat er keinerlei Interesse.
Vaikeusaste: Vain kokeneille harrastajille |