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RouvenMarkovic
Jäsen alkaen: 04.05.2010 2 |
Ich halte meinen Chelmon nun seit ca. eineinhalb Monaten und bin glücklich mit ihm, da er sich bei mir als nicht wirklich problematisch entpuppt hat.
Ich hatte mir im Vorfeld zwar Gedanken gemacht, ob ich ob meiner noch nicht wirklich großen Erfahrung ein solches Tier halten solle, machte den Kauf aber letztlich davon abhängig ob mir der Händler zusichern kann, dass das Tier an Ersatzfutter geht.
Ich verließ mich also auf den Händler und wurde nicht enttäuscht. Anfangs noch etwas sehr schüchtern und hektisch, da von meinen zwei Kampfzitronen (Haweiis) gejagt, verdiente er sich recht schnell seine Sporen und ist nun sehr gelassen.
Bezüglich der Futterwahl ist er etwas wählerisch, deswegen will ich ihn hier nicht als einfach bezeichnen, aber nachdem ich Artemien und Mysis als Futter identifiziert hatte, verdrückt er diese recht gierig und scheut dafür auch Kämpf mit den Doktoren nicht. An Trockenfutter zeigt er immer wieder Interesse, aber frisst es dennoch nicht. Vielleicht entwickelt sich dass noch.
Generell scheint mir empfehlenswert ihm vieles anzubieten, um dann genau zu beobachten, was und wieviel er davon zu sich nimmt.
Er pickt auch permanent auf den bewachsenen Steinen und frisst dort etwas. Die Röhrenwürmer waren bei mir nach wenigen Tagen ausnahmslos verschwunden, hierfür hat er eine große Vorliebe.
Kürzlich kaufte ich einige Brocken Lebendgestein, und achtete darauf, dass einge Röhrenwürmer dabei waren. Diese überlebten keinen Tag. Einen großen Röhrenwurm habe ich nie besessen, von daher weiß ich nicht, ob er auch diese angehen würde, nehme es aber an.
Da er unablässig unterwegs ist, und sowohl am Boden als auch in den Steinaufbauten nach Fressbarem sucht, sollte das Becken meiner Meinung nach auch ausreichend Raum bieten, sodass sich die Kleinstlebewesen auch wieder regenerieren können. Ich denke mein Becken stellt hier wohl schon eher die untere Grenze dar. Also würde ich mindestens 600 Liter empfehlen. Weniger des Schwimmraums wegen, sondern wegen des Siedlungssubstrates. Da er viel im Bodengrund pickt, gehe ich auch davon aus, dass ein Sandbett von ca. 4-5 cm viele Kleinstlebewesen hervorbringt, die ihm gut munden.
Eines will ich aber noch anmerken. BEI MIR HAT ER KEINE GLASROSEN GEFRESSEN. UND ER HATTE AUCH KEIN GROSSES INTERESSE AN IHNEN. Also solltet ihr den Fisch nur deswegen kaufen wollen, überlegt euch, ob Alternativen nicht besser geeignet sind.
Meine zwei Wurdemanni Garnelen haben innerhalb von einem Monat alle sichtbaren Glasrosen verschlungen, selbst eine sehr große deren Tentakeln schon ca. 8-9 cm lang waren.
Vaikeusaste: Vaikeahko |